Der "Black Opal" ein seltenes Phänomen

Opale haben in der Schmuckbranche einen besonderen Stellenwert, denn diese Steine wechseln ihre Farbe, sofern sie in der Hand gedreht werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass es niemals zwei gleiche Opale gibt, jeder Opal in sich ist ein Unikat. So auch der Black Opal. In der Schmuckbranche werden die Opale in der Regel geschliffen, bevor sie als Schmuckstein das jeweilige Schmuckstück verzieren.

Die Weiterbehandlung des Steines zur Schmuckherstellung ist ausschlaggebend dafür, wie teuer letztendlich der Opal verkauft wird. Von daher gibt es in diesem Zusammenhang Preisklassen von super günstig bis auch super teuer – also für Jedermann etwas dabei.

Woher kommen Opale?

Die wunderschönen Opale werden von der Natur gezaubert. So bilden sich diese beispielsweise in vulkanischen Gesteinen. Verschiedene Mineralien setzen sich hier zu einem einzigartigen Opal zusammen, denn zwei Mal wird man ein und denselben Stein niemals finden. Die Natur hat hier freien Lauf und setzt diesen auch ein. Australien ist wohl die Fundstätte Nr. 1, wenn es um Opale geht.

Der Black Opal ist aber auch hier ein seltenes Phänomen. In Dubnik (Slowakei) wurde einer der wohl größten Opale der Welt gefunden, mit 600 Gramm ist er nunmehr im Naturhistorischen Museum in Wien zu finden. 

Da Edelstein-Opale recht selten sind, kann man diese nicht in einem industriellen Anbau „züchten“, sie müssen wirklich gefunden werden.  Zunächst einmal wird der Edelstein geschliffen, um den Schimmer zu bekräftigen.

Opal Dubletten

Da Opale selbstverständlich auch altern können und letztendlich Risse entstehen, werden sie in weitere Substanzen eingeschlossen, um letztendlich auf einem Ring zu glänzen. Hier wird in der Regel ein Onyxplättchen als Untergrund verwendet, sodann der Black Opal drauf gelegt und das Ganze mit einer Bergkristallschicht überzogen.  Diese nennt man dann Dubletten.

Auch können Edelsteine dazu getrimmt werden, länger zu glänzen. Hier wird mit Walrat oder auch Öl gearbeitet, was jedoch nur vorübergehend wirkt. Eine wirkungsvollere Methode ist hier die Lagerung in feuchter Watte. Damit wird eine Austrocknung des Steins und eventuelle Rissbildung vermieden

Was kostet ein Opal?

Stellt sich letztendlich nur noch die Frage, was man für einen solchen Black Opal auf den Tisch legen muss?  Nun, wenn man überlegt, einen Opal einfach nur so als einzelnen Edelstein Stein zu kaufen, muss man bereits bei einem kleinen Stein, vielleicht mit einem Zentimeter Durchmesser bei geringster Qualität mit einem Preis von 50 -150 Euro € rechnen.

Der Preis erhöht sich entsprechend, wenn man den Stein in einer bestimmten Edelsteinfassung sehen möchte. Denn schließlich kommen die Materialkosten für das Gold oder Silber hinzu sowie der Arbeitsaufwand. Im Grunde werden diese Opale jedoch sehr gerne gekauft, weil sie einfach einzigartig sind. Ein solcher Edelsteinschmuck verfeinert das Optische einer jeden Frau. Wenn ein Mann also nach dem richtigen Geschenk für eine Frau sucht, dann wird er mit dem Black Opal genau richtig liegen. Schnell wird man so die Frau „betören“ können.

Black Opal im Cabochonschliff
Black Opal im Cabochonschliff

Lightning Rigde Black Opal

Der Name Lightning Rigde Black Opal ist letztlich eine weiterführende Bezeichnung des bekannten schwarzen Opal und erinnert letztlich an den Fundort dieser atemberaubenden Schönheiten der Natur. Lightning Ridge ist eine Landschaft in Neu-Süd-Wales in Australien und gilt als der einzige Ort weltweit, an dem die beeindruckenden Edelsteine abgebaut werden. Wer hier einen Black Opal erhaschen kann, der kann davon ausgehen, dass er einen Stein in den Händen hält, der noch nicht bearbeitet wurde, sondern tatsächlich in seinem Urzustand ist.

Die Walk-in-Mine ist einen Besuch wert.

Um nun aber einen solchen einzigartigen Schmuckstein zu finden, sollte man vielleicht der Walk-in-Mine einen Besuch abstatten. Es empfiehlt sich aber daneben auch noch, an der so genannten Big Opal Tour teilzunehmen. Auch jemand, der diesen typischen Touristen-Führungen nichts abgewinnen kann, wird vermutlich begeistert sein. Schon alleine die Ansiedlung der einzelnen Minen ist recht interessant, denn sie winden sich sichelförmig um die Stadt selbst herum.

Kommen wir nun aber zurück zum Lightning Rigde Black Opal, der aufgrund seiner Farbvielfalt eigentlich nicht ganz den richtigen Namen trägt. Zwar gibt es einige verschwindend geringe Stücke, die tatsächlich nur schwarz sind, doch in der Regel sind diese Opale von einer bestechenden Farbenpracht. Der Name lässt sich auf die ersten Funde dieser Naturschönheiten zurück führen, denn in Lightning Rigde wurde zu Beginn des 20.Jahrhunderts die ersten Opale gefunden. 

Diese waren wesentlich dunkler als die bisher gefundenen Stücke. Die Minenarbeiter sahen diese beeindruckenden Steine, erblickten diese wunderschönen Farben, die aufgrund des extrem dunklen „Innenlebens“ des Opals natürlich ein noch wesentlich schöneres Feuer entwickeln. Genau dieses Feuer ist es auch, welches das Innere des Steins natürlich so dunkel erscheinen lässt. 

Die Bewohner von Lightning Ridge sind natürlich in der Tat recht stolz auf „ihre“ Minen, weshalb sie oftmals auch als ein recht eigenwilliges Völkchen bezeichnet werden, sind sie doch der Meinung, dass nur der Lightning Rigde Black Opal der einzig wirkliche echte schwarze Opal ist. Nun, sicherlich ist der Stolz nicht unbegründet, aber auch in anderen australischen Opal-Minen findet man Steine, die dem Schimmer der Opale aus Lightning Ridge sehr nahe kommen.

Das funkelnde Feuer vom Black Opal

Je dunkler das Innere eines Opals ist, desto kräftiger schimmern die Farben um den Kern herum. Man sollte es in jedem Fall tunlichst vermeiden, den schwarzen Opal zu lange der Sonne auszusetzen, denn dadurch würde er im schlimmsten Fall seine beeindruckende Schönheit verlieren.

Bekannter Weise sind ja Diamanten die edelsten und teuersten Edelsteine überhaupt, allerdings gibt es Juweliere, die beim Anblick eines großen schwarzen Opals da sicherlich auch ins Zweifeln kommen könnten. Ein wirklich besonders großer Lightning Rigde Black Opal wird allerdings nicht allzu häufig gefunden und ist daher selbst für Diamantenhändler von ganz besonderem Wert.

Sicherlich ist der Diamant der härteste Edelstein überhaupt, ein besonders großer schwarzer Opal allerdings wird wesentlich seltener gefunden und kann daher auch leicht den Wert eines Diamanten von besserer Qualität übersteigen. Vor allem sollte man nicht vergessen, dass selbst lupenreine Diamanten in größeren Mengen erhältlich sind, ein besonders großer schwarzer Opal allerdings ein Einzelstück ist. Leicht kann man so den oftmals sehr hohen Preis rechtfertigen.

Fundorte /Abbaugebiete

Fundorte dieses schimmernden Edelsteins liegen in:

  •  Australien
  •  Mexiko 
  •  Es sind über 4000 Fundorte auf der Welt bekannt. Wobei Australien, gefolgt von Mexiko auf den ersten Plätzen sind. 

Sternzeichen / Monatsstein

Als Sternzeichen werden Fische, Krebs und Wasserman diesem Stein zugeordnet.

Der Oktober ist der Monat für den Opal Monatsstein.

Wissenschaftlich

  • Farbe: Schwarz, milchig, rot ,gelb
  •  Mineralklasse: Oxide und Hydroxide
  • Chemisch: SiO2·nH2O
  • Mohshärte: 5.5 -6.5
  • Namen: Boulder Opal, Feueropal, Wasseropal

Besonderheit: Ein Opal sollte immer etwas feucht gehalten werden um ein austrockenen und Rißbildung zu vermeiden.

 

Manipulationen und Imitationen

Opale werden auch synthetisch hergestellt. Imitationen gibt es aus aus Glas eher in Modeschmuck.