Der Diopsid - ein besonderer Edelstein mit vielfältiger Wirkung

Ein Diopsid ist ein recht gering vorkommendes Mineral, aus der Klasse der Kalzium-Magnesium-Silikate.
Der Diopsid erhielt seinen Namen um 1800 von dem französischen Mineralogen Hauy. Dabei stammt der Name aus dem Griechischen, wobei dis mit „doppelt“ übersetzt wird, opsis mit „Anblick“ und idos mit „Gestalt“.

Geschichte:

Bereits in der Antike war der Diopsid, (Chrom Diopsid) als Schmuckstein bekannt. Eine Besonderheit bildete hierbei der durch seinen schönen Stern glänzende und gleichnamige Sterndiopsid. So glaubten die Griechen bereits, dass Sterndiopside kleine leuchtende Sterne seien, welche während des Herabfallens auf die Erde zu Stein werden. Zur Erinnerung an den Himmel wurden diesen Diopsiden ihr Sternenglanz gewährt.

Farbvariationen des Diopsid

Am häufigsten tritt der Diopsid in grün auf, kommt aber auch in weiss, farblos, gelb, grau, rotbraun, braun oder schwarz vor.

Zu den begehrtesten Varietäten des Diopsid gehören der „Russische Diopsid“ (zeichnet sich durch seine tiefgrüne Farbe und Chromreichtum aus), der „Violan“ (eine seltene blaue Variante aus Italien), der „Katzenaugen-Diopsid“ (grün, durch Einschlüsse von Rutil-Nadeln) und der „Sterndiopsid“.

Wirkungen:

Auf psychischer Ebene wird dem Diopsid eine anregende Wirkung des Verstandes nachgesagt, die mit verbesserter Lebensfreude und Harmonie einhergeht. Emotionale Schwankungen werden ausgeglichen und die Energieverteilung im gesamten Organismus ins Gleichgewicht geführt. Weiterhin fördert ein Diopsid bei Lebensunlust oder seelischen Problemen die Vitalität des Trägers.

Auf körperlicher Ebene wirkt ein Diopsid Muskelkrämpfen und Seitenstichen entgegen, unterstützt die Aufgaben der Nieren und reguliert die Blutgerinnung.

Chakrazuordnung

Diopside dringen durch die Stirn und das Herzchakra besonders gut in den Träger ein und verschaffen ihm dadurch mehr inneres Gleichgewicht. Sie erhöhen die Intuition des Geistes und befreien von Hemmnissen und Belastungen.

Fundorte /Abbaugebiete

Fundorte dieses Edelsteins liegen in:

  • Russland
  • Österreich
  • Australien
  • Schweiz
  • Brasilien
  • Sri Lanka
  • Burma

Sternzeichen / Monatsstein

Der Diopsid wird dem Sternzeichen Jungfrau zugeordnet.

Wissenschaftlich

  • Farbe: Grün, weiss, gelb , braun bis schwarz
  • Gruppe: Silikat zur Gruppe der  Pyroxene
  • Chemisch: CaMgSi2 O6,
  • Mohshärte: 5-6
  • Namen: Chromdiopsid, Malakolith, Proteit, Adlerstein

Manipulationen und Imitationen

Einfärbungen von günstigeren Mineralien zum Beispiel Quarzit. Passen Sie hier besonders auf, sollten Sie Steine aus Indien von unbekannten Quellen kaufen.