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Rubin – "Steine des Lebens und der Liebe"

Schon im Alten Testament wird der Rubin erwähnt, er gilt als Sinnbild des Stammes Juda. In der Esoterik spielte der Rubin eine große Rolle, er galt als Stein des Lebens und der Liebe. Sein Besitz verlieh angeblich Macht, Tapferkeit und Würde. Rubine sollten sogar gegen solch Ungemach wie dem Teufel und die Pest schützen. In der Edelsteintherapie soll der Rubin die Abwehrkräfte bei Infektionskrankheiten stärken.

Edelsteine: Rubin  Unterschiedliche Schliffformen

Schon in der Bronzezeit waren Rubine in Birma bekannt. Sämtliche alten Hochkulturen kannten Rubine und nutzten sie als Talismane.

Die unvergleichbar rote Farbe und sein Glanz machen diesen Edelstein so besonders. Der Rubin gilt als wertvollster Edelstein. In bester Qualität und der begehrten Farbnuance Karminrot (auch Taubenblutrot genannt) kann er Preise von 30.000 $ pro Karat erzielen. Ein Karat entspricht einem Gewicht von 0,2 Gramm.

Viele bekannte Rubine sind übrigens gar keine. Erst ab Anfang des 19. Jahrhunderts unterschied man zwischen Rubinen, Spinell und Granat. Vorher galt alles als Rubin. "The great Timur Ruby" aus dem britischen Kronschatz ist in Wirklichkeit ein roter Spinell. Diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen.

Der größte echte geschliffene Rubin ist der Edward-Rubin, er wiegt 167 Karat und ist im "British Museum of Natural History" zu bewundern. 1993 fand man in Myanmar "The Mogok Sun". Er wiegt sensationelle 1734 Karat. Man entschloss sich ihn nicht zu schleifen sondern in seinem ursprünglichen Zustand zu belassen.

Asien gilt als wichtigster Lieferant für Rubine. Hier sind vor allem Birma, Thailand und Sri Lanka zu erwähnen.

Verwendung findet der Rubin vor allem als Schmuckstein. Doch, ähnlich wie der Diamant, wird er auch in der Industrie eingesetzt. So ist er bei hochwertigen Uhrwerken immer noch als Lagerstein beliebt. Man verwendet hierzu natürlich keine hochwertigen Steine, sondern Qualitäten, die als Schmuckstein nicht geeignet sind – meist sogar synthetische Rubine. Schon 1888 ist es dem Chemiker Verneuil gelungen künstliche Rubine in Edelsteinqualität herzustellen.