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Heilsteine

Wenn man erkrankt ist, dann schreitet man in der Regel zum Arzt, um sich Medikamente verschreiben zu lassen. Nun bestehen Medikamente aber in der Regel aus chemischen Substanzen. Nicht so die naturverbundenen Heilmittel. Da gibt es etliche Medikamente, die auf Naturbasis zusammengestellt wurden, also absolut chemiefrei sind. Des Weiteren besteht in der alternativen Medizin die Möglichkeit, Krankheiten auf eine natürliche Art und Weise zu heilen. Die Rede ist hier von der Naturheilkunde.

In der Naturheilkunde werden oftmals Heilsteine zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt. Heilsteine sind jedoch nicht nur eine Sorte Gestein, sondern können unterschiedlicher Natur sein, insbesondere beispielsweise der Bernstein, das Tigerauge, Lapislazuli und Amethyst oder aber auch natürlich der Mondstein. Letzterer wird im Allgemeinen der Bevölkerung schon eher als Heilstein angesehen, weil man den Begriff hier und da in der Esoterik oder auch Heilmedizin schon einmal gehört hat. Bereits vor Jahrhunderten verwendete man Heilsteine zur Krankheitsheilung. Hierbei werden die Steine einfach aufgelegt. Aber wie soll man eine Krankheit lediglich durch Auferlegen eines Gesteins besiegen? Nun, die Antwort liegt hier in der Energie. Heilsteine sollen eine positive Schwingungsenergie aufweisen, diese Schwingungsenergie soll sich positiv auf den Körper, die Seele und den Geist allgemein auswirken. Beispielsweise sollen durch das Auferlegen bestimmte emotionale Blockaden freigesetzt werden. Allerdings kann man nicht irgendeinen Heilstein auflegen, denn jeder der einzelnen Heilsteine hat eine eigene Bedeutung.

Hier ein kleines Beispiel: der Lapislazuli Heilstein soll sich positiv auf den Halsbereich auswirken, wenn man also mit Halsschmerzen geprägt ist, würde dieser Stein rein theoretisch die Halsschmerzen allein durch die positiven Energien lösen. Der Mondstein löst generelle Blockaden und wird hauptsächlich dem Herzchakra zugeordnet. So hat jeder der zahlreichen Heilsteine seine bestimmte Bedeutung und eine gewisse Energie zur Heilung. Der Bernstein ist derjenige Heilstein, den man auflegen sollte, wenn man mit Husten oder Heiserkeit bestraft ist. Im Grunde sollte man diese Heilmöglichkeit selber einmal ausprobieren, denn im Allgemeinen teilen sich hier die Gemüter in zwei Sparten. Die einen glauben an die Heilungskraft dieser Heilsteine und die anderen sehen diese Heilung durch Auflegen eines Steins eher als "unreal" und "mystisch" an. Um sich selbst ein Bild dieser Heilungsmethoden zu machen, sollte man diese selber einmal ausprobieren. Teilweise werden diese Naturheilkundebehandlungen auch nicht von der Krankenkasse übernommen. Hier sollte man also entweder vorher Rücksprache mit der Krankenkasse halten oder aber direkt an eine Selbstzahlung denken. Günstig ist das Ganze auch nicht unbedingt, allerdings - sofern die Technik hält was sie verspricht - geht man danach schmerzfrei nach Hause.

Gerne werden diese Naturheilpraktiken auch von schwangeren Frauen in Anspruch genommen, denn diese Art und Weise der Heilung schadet in jedem Fall nicht dem Kind. Viele chemische Medikamente dürfen während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, so dass ein Ausweichen auf die Naturheilkunde nahe liegt. Der Malachit beispielsweise soll Menstruationsbeschwerden lindern. Des Weiteren wird ihm nachgesagt, er solle die Geburt eines Kindes erleichtern. Auch dies bleibt auszuprobieren. Im Grunde kommt es sicherlich auch auf die Psyche des Menschen an und ob dieser an die Heilkraft der Heilsteine glaubt. Wenn man sich selbst nicht auf irgendetwas einlässt, dann fällt einem auch der Glaube schwer.