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Diamanten - Faszination aus Kohlenstoff

Diamanten: Runder Diamant oder Brillant Diamanten gelten vor allem als funkelnde Edelsteine, die in Schmuckstücken verarbeitet, edles Design vermitteln – so wie es kein anderer Edelstein vermag. Dies liegt wohl an ihrer Reinheit und diesem einmaligigen Funkeln, dass sie durch fachgerechtes Schleifen erhalten.

Deshalb verwundert es sicher, dass eine viel größere wirtschaftliche Bedeutung der Diamanten im industriellen Einsatz liegt. Diese Steine gehören zu den härtesten bekannten Mineralien und sind deshalb in der Industrie als Schleif- und Bohrmittel unverzichtbar.

Diamanten entstehen im Erdmantel in einer Tiefe von 150 km – unter sehr hohem Druck und Temperaturen von ca. 1.300° Celsius.

Da der Diamant von Natur aus eine hohe Lichtbrechung hat, kommt das funkeln zu Stande. Das Feuer eines Schmuckdiamanten entsteht aber erst durch das Schleifen eines Rohdiamanten. Durch das Schleifen der einzelnen Facetten kommt es zu einer Vielzahl von Lichtrefflektionen im inneren des Steins. Hierdurch entsteht das Feuer, das diesen Edelstein so einzigartig macht. Am bekanntesten ist der Brillantschliff. Der Brillant muss mindestens 32 Facetten im Oberteil haben und mindestens 24 Facetten im Unterteil.

Neben den reinweißen Diamanten gibt es auch farbige Steine, die bei entsprechender Qualität oft weitaus höhere Preise erzielen als die farblosen. Für die Färbung sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Kanariengelbe Steine entstehen z.B. durch Stickstoff – je höher der Stickstoffgehalt, desto intensiver die Gelbfärbung. Viele Färbungen entstehen durch Defekte im Kristallgitter.

Der Preis eines geschliffenen Diamanten richtet sich nach den sog. vier C:
Carat weight (Masse in Karat): Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.
Clarity (Reinheit): Der höchste Reinheitsgrad ist hier flawless. Dies bedeutet, dass auch bei 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse im Stein zu erkennen sind. Der niedrigste Reinheitsgrad ist Pikee III – hier sind Einschlüsse schon mit bloßem Auge erkennbar.
Coloeur (Farbe)
Cut (Schliff): Hier wird das Feuer eines Diamanten gewertet!

Es gibt einige berühmte Diamanten. Hierzu zählt vor allen Dingen der Cullinan. Er gilt als größter Rohdiamant der bis heute bekannt ist. Im Jahr 1905 wurde er in Südafrika gefunden.
Sein Rohgewicht betrug 3106 Karat. Er wurde zu 105 Schmucksteinen verarbeitet. Die 9 größten hiervon sind Teil der britischen Kronjuwelen.